In diesem Beitrag geht es nicht um die Wurst, sondern um den Burger ;-) und zwar darum, auf welchem Grill du einen Burger am besten zubereiten kannst. Wir haben dazu, wie auch schon bei unserem Steak-Grillvergleich, einen Kugelgrill, einen Gasgrill und einen Vertikalgrill am Start und machen auf allen denselben Burger, um herauszufinden, welcher Grill am besten dafür geeignet ist. Wir testen für dich die Handhabung/Einfachheit, den Spaßfaktor, die Optik der Patties und natürlich den Geschmack.
Die Zutaten für den perfekten Burger
Der Burger, den wir zubereiten, ist ein klassischer Cheeseburger mit Salat, Tomate, Zwiebeln, Cheddar und einem Burgerpattie aus gemischtem Faschierten (Hack). Ein Tipp zum Pattie: Gib zum Faschierten etwas Parmesan, denn dadurch wird das Laibchen super saftig (je kg Faschiertes 50g geriebener Parmesan). Gewürzt wurde nur mit Salz und Pfeffer.
Vorbereitung ist alles
Wir haben eine Burgerpresse verwendet, um die Leibchen in Form zu bringen. Wenn du keine Presse hast, dann nimm dir Alufolie und forme einen Ring um das Burgerbrötchen. So hast du eine Form, mit der die Größe immer stimmt. Um die Burgerpatties stapeln zu können, kannst du dir aus Backpapier quadratische Stücke zuschneiden und als Zwischenlage verwenden. Die Burger kommen in den Kühlschrank und es kann losgehen!
Der Test: Drei Grills im Vergleich
Wir entzünden einen Anzündkamin für den Kugelgrill und die in den Vertikalgrill von GrillGilley gefüllte Holzkohle wird ebenfalls entzündet. Am Gasgrill haben wir noch etwas Zeit, bevor wir ihn aktivieren, denn er ist am schnellsten bereit. Wir brauchen eine direkte und eine indirekte Zone mit ca. 160-180°C.
Anbraten und Käse auflegen
Jetzt werden die Patties auf allen Grills, von beiden Seiten, scharf auf der direkten Zone angebraten. Dazu auch ein kleiner Tipp: Drücke beim Anbraten der ersten Seite von oben eine kleine Vertiefung in das Pattie und gib ein kleines Stück Butter hinein, das sorgt dafür, dass sich das Pattie nicht wölbt. Jetzt kommen die beidseitig angebratenen Patties in den indirekten Bereich und der Cheddar Käse wird aufgelegt. Beim Vertikalgrill muss dazu das Burgerspießsystem geöffnet und der Burger waagrecht platziert werden.
Der Spaßfaktor und die Optik
Das Arbeiten mit dem Spießsystem hat uns in diesem Vergleichstest am meisten Spaß gemacht, denn es ist etwas komplett anderes als das Wenden am Grillrost. Somit geht der Punkt Spaß aus unserer Sicht an den Vertikalgrill. Bevor die Patties in der indirekten Zone gar sind, toasten wir noch die Burgerbrötchen an. Dazu die Brötchen aufschneiden und die Innenseiten mit Majo bestreichen. Mit der Majo-Seite nach unten geht es nun auf den Grillrost bzw. an den Vertikalgrill. Dadurch entstehen feine Röstaromen, die dem Burger den letzten Schliff geben.
Das Fazit: Geschmack und Genuss
Nach ca. 10 min ist der Käse geschmolzen und auch die Kerntemperatur von 70°C ist bei allen Burgern erreicht. Wir kommen also zur Bewertung der Optik. Am Kugelgrill haben wir in diesem Test die beste Optik erzielt. Das schönste Branding und auch der perfekt geschmolzene Käse führen zum Ausgleich nach diesem Bewertungskriterium. Jetzt ist der große Moment gekommen. Die Burger von den verschiedenen Grills werden zusammengestellt und die Verkostung kann beginnen. Und eines ist nun ganz klar... alle Burger schmecken perfekt. Wir konnten bei unserem Test keinen Unterschied feststellen. Hinsichtlich Burger liegt es also ganz bei dir, welche Vorlieben du hast. Wenn du ein praktischer Grillmeister bist, dann ist vermutlich ein Gasgrill das richtige für dich, der klassische Kugelgrill, der sehr vielseitig eingesetzt werden kann, hat auch eine große Fanbasis und wenn du es etwas exotischer magst, dann wirst du den Vertikalgrill lieben.
Tipps für dein nächstes BBQ
- Verwende das Burger Set für perfekt geformte Patties und einfaches Handling.
- Der Vertikalgrill von GrillGilley bietet ein einzigartiges Grillerlebnis mit seinem innovativen Spießsystem.
- Der ALLGRILL Gasgrill ist ideal für den schnellen und unkomplizierten Grillstart.
- Für zusätzliche Aromen kannst du Räucherholz aus Esche verwenden und deinem Burger ein rauchiges BBQ-Aroma verleihen.
Bildergalerie











































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